ewc: src kawasaki holt sich den sieg bei den 24 stunden von bol d'or

die erste runde der 2014er endurance wm liefen an diesen wochenende in magny-cours, frankreich, die 24 stunden von bol d'or. auf dem obersten treppchen standen wie schon im vergangenen jahr das team src kawasaki. aber das kawasaki werksteam - mit den fahrern leblanc, lagrive und salchaud - hatte hart für den sieg zu kämpfen.

 

das auffälligste beim diesjährigen bol d'or, war wohl die sturzorgie. alle auf dem podium anwesenden teams hatten stürze zu verzeichnen. auch die sieger mussten ganz zu beginn des rennens zu boden, das warf sie weit zurück, bis auf den 20. platz. fortan fuhren sie aber ein diszipliniertes rennen und konnten schlussendlich vom pech anderer teams profitieren und den sieg nachhause fahren. sie feierten damit bereits den dritten sieg in folge beim bol d'or.

 

das prominenteste team das zu den sturzpiloten und aufgebern zählte, ist wohl das suzuki endurance racing team. der rekord-weltmeister mit vincent philippe, anthony delhalle und erwan nigon musste in der nacht gleich zweimal zu boden, in weiterer folge war an ein weiterfahren nicht zu denken.

 

auf dem zweiten rang landete - mit fünf runden rückstand - das team gmt 94 yamaha racing. beim von yamaha france unterstützten team waren checa, foray, gines und mahias als fahrer im einsatz.

 

an dritter stelle kam ganz überraschend der sieger der superstock-klasse ins ziel. das junior team lmw suzuki mit den fahrern baptiste guittet, etienne masson und gregg black kam mit elf runden rückstand ins ziel und kam damit vor den meisten ewc-superbike teams ins ziel.

 

auf dem vierten gesamtrang, und somit als dritter in der ewc-klasse, kam das schweizer team bolliger ins ziel. die fahrer saiger, stamm, sutter und garcia kämpften zum schluss noch um das podium mit dem suzuki junior team, mussten sich schlussendlich aber um eine runde geschlagen geben und erreichten mit 12 runden rückstand den vierten platz.

 

das österreichische yart team hatte bei der diesjährigen bol d'or grosses pech. nach nur fünf stunden kam für die mannschaft rund um mandy kainz das aus. wayne maxwell hatte einen fürchterlichen highsider zu verzeichnen und brach sich bei diesem sturz das bein. das team musste nach diesen fatalen sturz aufgeben.

 

ein drama spielte sich beim honda werks-team gegen rennende ab. die fahrer julien da costa, freddy foray und sebastien gimbert schieden dreieinhalb stunden vor rennende, in führung liegend, mit motorschaden aus. in der box von team manager neil tuxworth wurde nach diesen ausfall die eine oder andere träne vergossen.

 

der heurige 78, bol d'or war der vorerst letzte auf der rennstrecke von magny cours. im nächsten jahr kehrt die bol d'or wieder auf den traditionskurs paul ricard circuit in le castellet zurück. damit gibt es auch eine verschiebung insofern, dass der bol d'or im nächsten im september über die bühne gehen wird, den anfang machen die 24 stunden von le mans im april.

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