ssdt 2012: dougie lampkin feiert seinen 6. triumph denkbar knapp

bis einschliesslich mittwoch (tag 3) der scottish six days trial 2012 matchten sich jordi pasquet und dougie lampkin an der spitze. am donnerstag dann übernahm lampkin die alleinige gesamtführung. da zeigte der fünffache ssdt-gewinner erstmals seine wahre klasse. pasquet musste an tag vier gleich 13 fehlerpunkte einstecken und viel damit auf rang drei zurück. der vierte tag war wohl einer der schwersten der ssdt 2012 und hinzu kam das schottische wetter. selbst die topfahrer klagten nach dem vierten durchgang, wo die temperaturen bis nahe dem gefrierpunkt fielen.

 

der fünfte tag (freitag) ist immer beliebt bei fahrern und zuschauern. die fans haben einen einfachen zugang zu den sektionen und so ist das zuschauerinteresse auch sehr gross. für die fahrer bedeuten die teilweise asphaltierten verbindungsetappen eine entspannung für den bis dahin bereits geschundenen körper. am fünften tag schob sich an der spitze wieder alles recht eng zusammen, lampkin führte nur mehr mit einen punkt vorsprung auf james dabill und einen weiteren punkt dahinter rangierte michael brown auf rang drei. besonders michael brown witterte seine chance endlich einmal ganz zu oberst auf das podest steigen zu können, war er doch bereits viermal vizemeister (2007, 2008, 2010 und 2011). er holte sich auch den tagessieg am freitag und somit war alles angerichtet, für ein spannendes finale am samstag.

 

und der finaltag wurde dann auch zum wahren krimi. schlussendlich siegte dougie lampkin zum sechsten mal und feierte den knappsten sieg in der geschichte der sottish six days trial.

 

am finaltag gingen drei fahrer mit den fast identischen chancen auf den gesamtsieg ins rennen: lampkin, dabill und brown. nach sechs tagen des wettbewerbs, 176 sektionen und über 500 meilen strecke die zurück gelegt werden mussten musste ein tie-break zwischen lampkin und dabill über den platz ganz oben auf dem podest entscheiden.

 

nach der auswertung der kontrollkarten stellte man fest, dass lampkin und dabill genau die gleiche anzahl von nuller, einser, zweieer, dreier unf fünfer im laufe der woche angesammelt hatten. schlussendlich entschied, wer in den ersten tagen am weitesten ohne fehler kam, das ging zugunsten von dougie lampkin, der die ersten beiden tage fehlerfrei blieb. denkbar knappester zweiter wurde somit james dabill.

 

micheal brown, einer der drei anwärter auf den sieg vor dem letzten tag, zerstörte seine chancen auf den sieg in einer der letzten sektionen, er sammelte eine fünf und so blieb für ihn nur der dritte platz, nachdem er bereits vier vizetitel sei eigen nennen durfte.

 

auch wenn die sonne während dieser woche nur selten zu sehen war, zeigten die 276 fahrer aussergewöhnliche leistungen und jeder fahrer genoss die 6 tage in den highlands sichtlich. auf die spitze getrieben wurde die 2012er ausgabe der ssdt vom knappsten zieleinlauf in der geschichte.

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